Das Team von Endurista Magazine testete den Climber XC-R Supersoft auf einer TM 300 2T Corse 2026 in Villagrande di Montecoppiolo, in den Hügeln bei Rimini. Die Bedingungen: Schlamm, nasse Felsen, rutschige Anstiege und Bachdurchfahrten; die Redaktion beschrieb sie als "fast schon Extrem-Enduro."
Drei Mischungen, drei verschiedene Aufgaben
Der Climber XC-R Hinterreifen wird in drei Härtegraden gefertigt, erkennbar an der Streifenfarbe an der Flanke:
- MEDIUM (grüne Streifen) — mittleres Gelände und längere Distanzen
- SOFT (weiße Streifen) — technisches Enduro und Wettbewerb
- SUPERSOFT (rote Streifen) — maximale Traktion für Extrem-Enduro
Dieser Artikel handelt vom Supersoft. Die falsche Mischung zu kaufen ist der häufigste Grund, einen Reifen für schlecht zu halten.

Die Grenze des Supersoft — und warum das kein Mangel ist
Die ehrlichste Beobachtung des Tests: Bei höherem Tempo bewegt sich die Karkasse stärker. Endurista schrieb das nicht als Schwäche, sondern als natürliche Folge der Auslegung — "völlig normal, wenn man bedenkt, wofür dieser Reifen gemacht ist."
Der Grund: Die Traktion des Supersoft entsteht dadurch, dass sich die Karkasse verformt und den Untergrund umschließt. Dieselbe Weichheit gibt bei Tempo keinen Halt. Dieser Reifen ist also für langsame und technische Passagen; für lange Distanzen gibt es den MEDIUM.
Die technische Seite
Konstruktionsentscheidungen laut Hersteller:
- Xply-Synthetikfaser-Struktur mit modularer Steifigkeit — verbessert den Lastwechsel zwischen den Rädern
- Symmetrische Stollengeometrie — der Reifen kann umgedreht werden, wenn eine Seite verschlissen ist
- Erfüllt die FIM-Enduro-Regeln
- 140/80-18, TT
- Der Hinterreifen ist mit dem Climber XC Vorderreifen zu paaren
- Entwickelt im italienischen F&E-Zentrum von Eurogrip in Mailand, produziert in Indien
Das Urteil bei der Quelle lesen
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