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Ratgeber

Reifengröße richtig ablesen

1 Min. Lesezeit

Zwei Trailhound-Reifen nebeneinander, der Modellname auf der Flanke lesbar.

Der erste Schritt beim Reifenwechsel ist die richtige Größe. Sie ist auf der Reifenflanke eingeprägt und besteht aus Zahlen und Buchstaben.

Die Teile der Kennzeichnung

  • 120 — Breite in Millimetern. Die breiteste Stelle des Reifens.
  • 70 — Querschnitt in Prozent. Flankenhöhe im Verhältnis zur Breite; 70 bedeutet „die Flanke ist 70 % der Breite".
  • ZR — Bauart. R ist Radial, ZR radial für hohe Geschwindigkeiten; ohne Kennzeichnung ist es eine Diagonalkarkasse.
  • 17 — Felgendurchmesser in Zoll.
  • 58 — Lastindex. Der Code für das höchstzulässige Gewicht.
  • W — Geschwindigkeitsindex. Der Buchstabe für die Höchstgeschwindigkeitsklasse.
Nahaufnahme von Vorderrad, Gabel und Bremsscheibe mit der Reifenflanke.
Foto: Eurogrip

Vorne und hinten sind nicht gleich

Bei den meisten Motorrädern haben Vorder- und Hinterreifen unterschiedliche Größen. Lesen Sie beide getrennt ab; einen Vorderreifen nach der Kennzeichnung des Hinterreifens zu bestellen ist der häufigste Fehler.

Zollgrößen

Manche Reifen haben keinen Querschnitt: Sie sehen dann etwa 3.50-10. Das sind Zollgrößen, bei denen dieser Teil schlicht fehlt; Breite und Felgendurchmesser genügen.

Wenn Sie die Größe nicht lesen können

In unserem Reifenfinder können Sie den Katalog über Breite, Querschnitt und Felge eingrenzen. Können Sie die Kennzeichnung nicht lesen, reicht auch die Flankenaufschrift Ihres aktuellen Reifens.

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