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Ratgeber

Straße/Gelände-Balance: was 90/10, 80/20 und 70/30 bedeuten

1 Min. Lesezeit

Ein Adventure-Roller beschleunigt staubaufwirbelnd auf einem Feldweg.

Bei Adventure- und Crossover-Reifen gibt es eine bekannte Schreibweise: 90/10, 80/20, 70/30. Das Verhältnis beschreibt, wie viel der Auslegung auf Asphalt und wie viel auf Gelände entfällt. Die erste Zahl steht für Straße, die zweite für Gelände.

Was das Verhältnis verändert

Je größer die Abstände zwischen den Stollen, desto besser greift der Reifen auf losem Untergrund; dieselben Abstände verkleinern jedoch die Aufstandsfläche auf Asphalt und erhöhen Geräusch und Verschleiß. Das Verhältnis ist also kein Qualitätsmaß, sondern eine Abwägung.

Nahaufnahme der stolligen Trailhound-Lauffläche am Vorderrad eines Adventure-Motorrads.
Foto: Roadbook / Motorrad Italia

In den EuroGrip-Familien

  • Trailhound STR — 90/10. Für lange Asphaltetappen ausgelegt, mit der Freiheit für Schotter- und Erdwege.
  • Bee Wild — 80/20. Schwerpunkt Stadt und Alltag; feste Erdpisten sind kein Problem.
  • Trailhound Wild — 70/30. Grobstollig; deutlich höherer Geländeanteil.
Ein Roller in Schräglage auf einer Küstenstraße über dem Meer.
Foto: Eurogrip

Wie man wählt

Fragen Sie nicht „welcher ist besser", sondern „wie viele Kilometer Erdweg pro Jahr". Wer einmal im Monat ein Wochenende im Gelände fährt, macht sich mit einem 70/30 auch die übrigen 3.000 Asphaltkilometer laut.

Die technischen Merkmale dieser Familien und die Testberichte unabhängiger Redaktionen stehen mit Quelle in unserem Nachweiszentrum.

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